Unnötige Bürokratie

Info Rothenburg 3/2015

Sparmassnahmen nicht überall! Mit dem Weglassen des Informationsversandes von Kontoauszügen durch das  Steueramt im November könnte mit Bestimmtheit gespart werden.


Bei den letzten Sparmassnahmen wurden teils Kleinstbeiträge an Vereine und Institutionen hinterfragt und auch gekürzt. Die meisten Betroffenen   haben dies, wenn auch nicht erfreut, akzeptiert.

Wie sieht das Sparen bei der Steuerverwaltung aus?  

Jahr für Jahr flattert der Kontoauszug für die  Akkontorechnung der Staats- und Gemeindesteuern ins Haus, notabene in Klammer (gilt nicht als Mahnung). Wir von der FDP fragen uns ernsthaft, ob  diese Information in dieser Form überhaupt notwendig ist. Oder könnte auch ein Aufruf im beliebten Rothenburger-Info denselben Zweck kostengünstiger erfüllen. Die   Liberalen von Rothenburg sind der Meinung, dass die allermeisten Bürgerinnen und Bürger ihre Eigenverantwortung wahrnehmen und wissen bis wann die Steuern dem Staat abzuliefern sind. Dass Anfang November etliche  Steuerrechnungen noch offen sind ist ebenso nachvollziehbar, schlussendlich ist ja der Fälligkeitstermin am 31. Dezember.


Welche Kosten fallen mit dem Versand an?

Unsere Partei wendet sich hiermit an die Steuerverwaltung und hinterfragt die Kosten dieses Versandes. Wieviel Manpower und Portospesen wird in diese Aktion gesteckt und was würde ein Aufruf per Info den Steuerzahler kosten? Eine Antwort auf diese Frage würde uns und die Bürger von Rothenburg sicher interessieren! Wir fordern den Gemeinderat zudem auf, sich im Hinblick auf November 2015 diesem Thema anzunehmen und die Verwaltung von dieser bürokratischen und unnötigen Aktion zu verschonen. Dieser Aufwand kann ohne Problem gespart werden.

Brigitt Aregger, FDP.Die Liberalen, Rothenburg